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04.03.2017

Wenn die Mauer aber nun ein Loch hat

Nicht nur geflickt werden soll der brüchige Steinwall im Bereich des Penzliner Schulhofes. Mit dem Fällen von Bäumen und dem Rückschnitt von Gehölzen wurde Baufreiheit geschaffen. Die Sanierung dieses Teilstücks der Stadtmauer soll im Sommer starten.

Penzlin. Dass ein Teil der historischen Stadtmauer im Bereich des Burggeländes ziemlich verfallen ist, fiel mitunter gar nicht so auf. Denn große Bäume und dichtes Buschwerk verdeckten die Schäden. Jetzt ist die Nordmauer, die Bestandteil des Schulhofes ist, frei gelegt. Während der Winterferien machten sich die Männer vom Stadtbauhof sowie Baumfachleute an die Arbeit, um die Ruine vom üppigen Grün zu befreien.
Dabei orientierten sie sich an Vorgaben vom Landschaftsplaner Stefan Pulkenat. „Es wurden Eschen und Ahorn abgenommen. Einige der Bäume hatten ihre Wurzeln schon unter das Mauerwerk gegraben”, ist von Uwe Brandt, Leiter des Stadtbauhofes, zu erfahren. Mit dem Freilegen des bröckligen Mauerwerkes wurde Baufreiheit geschaffen für die längst fällige Sanierung dieser historischen Stadtumrandung. Neben dem Wiederaufbau geht es dabei vor allem auch um eine einheitliche Brüstungshöhe. Baubeginn soll nach Aussage von Andreas Werner vom städtischen Bauamt in den Sommerferien sein.
Bürgermeister Sven Flechner informierte die Stadtvertreter schon im Vorjahr darüber, dass beim Bau der neuen Grundschule Gelder eingespart werden konnten. Diese sollen nun zielgerichtet für die Sanierung der Nordmauer im Schulhofbereich eingesetzt werden. 150 000 Euro stünden dafür zur Verfügung. Grasansaat und Bodendecker sollen künftig verhindern, dass das Wall zur Mauer ins Rutschen kommt. Im Bereich der Alten Burg gibt es gleich mehrere sichtbare Beispiele dafür, wie so eine alte Mauer wieder Standfestigkeit bekommen kann und zudem auch optisch etwas hermacht. Im Bereich des Schulhofes machen auch Sicherheitsfragen die Sanierung des steinernen Walls notwendig.
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04.03.2017 
Quelle: Nordkurier 

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