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24.02.2018

Wandlung vom Befürworter zum Kriegsgegner

Dr. Volker Probst, Leiter der Barlach-Museen Güstrow, konnte für den 6. Sonntagsvortrag am 4. März um 11 Uhr im Schliemann-Museum gewonnen werden.

Ankershagen. Er widmet sich der Thematik „Ernst Barlach und der Erste Weltkrieg”. Auch der Bildhauer Ernst Barlach (1870-1938) zeigte anfänglich eine unverhohlene Kriegsbegeisterung, die sich in seinem „Güstrower Tagebuch“ ausführlich äußert. Spätestens während seiner dreimonatigen Ausbildung zum Landsturmmann ab Dezember 1915 begann Barlach an der Sinnhaftigkeit und Legitimation des Krieges zu zweifeln. Ab Anfang 1916 setzte eine grundlegende Veränderung in seiner Einstellung zum Krieg ein.
Der Vortrag stellt Barlachs Ausbildung als Landsturmmann und seine Wandlung zu einem entschiedenen Gegner von Krieg und Gewalt vor. Krieg und seine Folgen waren für den Künstler Ausdruck der Apokalypse in einem technisierten Zeitalter. Barlach verstand seine Kriegerehrenmale als „Denkzeichen“ und als Frage, ob Krieg mit all seinen Folgen je legitimierbar sei. Der Vortrag findet im Veranstaltungsgebäude des Museums statt. nk

24.02.2018 
Quelle: Nordkurier 

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