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16.03.2017

Vom südlichen Tor Europas und seiner langen Tradition

Nach Armenien – „Land im Schatten des Ararat“ nimmt Professor Hellmut Rühle am Sonnabend, 18. März, die Besucher seines Vortrages im Heinrich-Schliemann-Museum Ankershagen mit.

Ankershagen. Die Veranstaltung in der Reihe „Vorträge im Museum“ beginnt um 16 Uhr.
„Die kleine Republik Armenien im Süden des Kaukasus ist der einzige gegenwärtig gefahrlos erreichbare Rest eines großen Kulturkreises, der eine mehr als dreitausend Jahre alte Kultur aufweist“, kommt Museumsleiter Reinhard Witte auf den Vortrag zu sprechen. Von Urartu, dem nördlichen Konkurrenten des assyrischen Reiches, über die spätere persische Satrapie bis in die Zeit des Pufferstaates zwischen Byzanz und den Sassaniden reichen die Spuren.
Trotz der Übermacht der späteren islamischen Nachbarn habe sich hier ab dem frühen 3. Jahrhundert die älteste christliche Staatskirche behaupten können. Noch heute zeige Armenien eine Vielzahl von Denkmälern dieser langen Tradition. Die vielen kleinen, sehr eindrucksvollen Kirchen und Klöster vermitteln das Bild einer Kultur, die ihre Identität über Jahrhunderte bewahrt hat, gleichzeitig immer im Austausch mit dem Orient stand. „Armenien ist ein südliches Tor nach Europa. Bereits Noah hat am Ararat Wein angebaut und der armenische Weinbrand schmeckt noch heute köstlich“, so Reinhard Witte. mj

16.03.2017 
Quelle: Nordkurier 

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