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08.02.2018

Voß-Haus wird jetzt wetterfest

Während Maurerarbeiten bei frostigen Temperaturen kaum möglich sind, gibt es für das Montieren von Fenstern keine Einschränkungen. Ein Kran war in Penzlin nötig, um die für das Voß-Haus angefertigten Glasscheiben einsetzen zu können.

Penzlin. Wie langfristig von der Stadt angekündigt gab es am Mittwoch kein Durchkommen in der Penzliner Speckstraße. Denn hier war ein Kran im Einsatz. Konkret ging es um das Verglasen der Frontbereiche am Anbau des Voß-Hauses, das seit 2016 saniert und umgebaut wird. Montagearbeiter setzten die von Meban Neubrandenburg angefertigten großen Glaselemente mit den Abmessungen von drei Mal drei Metern in die Aluminiumrahmen an der Fassadenseite ein. 435 Kilogramm hatte der Kran dabei pro Bauteil zu bewegen. Während im historischen Gebäude in der Turmstraße noch im vergangenen Jahr die Fester eingesetzt werden konnten, wird mit der Verglasung nun auch der Anbau weiter wetterfest gemacht. In diesem Bereich soll einmal das Stadtarchiv sein Domizil erhalten. Wann das sogenannte Welcome-Center Penzlin seiner Bestimmung übergeben werden kann, dazu gibt es noch keinen Termin. Gerieten die Bauarbeiten doch im Vorjahr um einige Wochen in Verzug, da das Ingenieurbüro für Statik wegen Krankheit wichtige Entwürfe nicht liefern konnte. Angesichts gut gefüllter Auftragsbücher wechselten die Firmen die Baustelle und waren mitunter nur sporadisch in Penzlin anzutreffen. Zeitpuffer wurden aufgebraucht und die Gewerke mussten sich neu abstimmen. Darum war absehbar, dass der ursprünglich für März 2018 geplante Eröffnungstermin des Voß-Hauses nicht gehalten werden könne.
„Es wird länger dauern und leider auch teurer werden”, verkündete Bürgermeister Sven Flechner während des Jahresempfangs vor einigen Wochen und peilt nun die Sommermonate an. Insgesamt fließen in die Sanierung des Fachwerkhauses über 1,6 Millionen Euro, die durch Fördermittel und Spenden mitgetragen werden. Das alte Rektorhaus am Markt, in dem der Dichter und Übersetzer Johann Heinrich Voß von 1759 bis 1766 zu Schule ging, soll neue kulturelle Stätte werden in der Kleinstadt. Schwerpunkt bildet die Ausstellung zu Leben und Werk von Voß. Auch die Stadtbibliothek und Tourismuszentrale sollen in das Literaturhaus einziehen.
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08.02.2018 
Quelle: Nordkurier 

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