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13.02.2018

Troja-Schatz zieht zurück ins Schliemann-Museum

Nach mehrmonatigen Umbauarbeiten öffnet das Schliemann-Museum in Ankershagen am 1. März wieder seine Türen. Doch nur für kurze Zeit. Denn ab September beginnt der Aufbau der neuen Sonderausstellung.

Ankershagen. Die Bauabnahme steht noch aus. Doch die moderne Heizungsanlage leistet bereits gute Arbeit in den Räumlichkeiten des Heinrich-Schliemann-Museums in Ankershagen. Seit Oktober vergangenen Jahres war die kreisliche Einrichtung aufgrund der notwendigen Bauarbeiten geschlossen. Jetzt kann der Termin für die Wiedereröffnung konkret angegangen werden.
„Wir haben die Vitrinen für die Exponate schon gesäubert und beginnen in diesen Tagen mit dem Einräumen der Ausstellungsstücke”, sagt Museumsleiterin Undine Haase. Vor dem Anrücken der Heizungsbauer musste alles leer geräumt werden. Folien schützten die Informationstafeln an den Wänden. Was sorgsam in Kartons verstaut wurde, muss jetzt ebenso behutsam ausgepackt werden.
Ab 1. März stellt sich das Museumsteam wieder auf Besucher ein. Diese sollten sich dann nicht wundern, dass es noch immer renovierungsbedürftige Ecken gibt im historischen Gebäude. „Mit dem Aufbau einer neu konzipierten Dauerausstellung zu Leben und Werk Heinrich Schliemanns gibt es in diesem Jahr noch einmal Bewegung im Haus. Das erfordert aber auch, dass das Museum ab Mitte September erneut seine Türen schließt“, kommt Undine Haase auf ein bevorstehendes wichtiges Vorhaben zu sprechen. Wieder werden die Räume leer geräumt. Leihexemplare aus dem Berliner Museum für Vor- und Frühgeschichte gehen zeitweilig an den Eigentümer zurück, um restauriert zu werden.
Wie von der Einrichtungsleiterin zu erfahren war, seien für den neuen Museumsrundgang zwei Wanddurchbrüche notwendig. Die bisherigen Büroräume gehen in den Ausstellungsbereich mit ein. Betreut wird dieses Projekt von der BIG Städtebau Neubrandenburg im Auftrag der kreislichen Wirtschaftsförderungsgesellschaft, die Trägerin des Museums ist. Für den Ausstellungsaufbau wurde das Unternehmen „Rutsch und Rutsch Architektur und Szenografie“ aus Schwerin im Rahmen eines Wettbewerbes favorisiert. Zu Ostern 2019 wird die neue Sonderausstellung den Besuchern im Schliemann-Museum vorgestellt.
Für den 29. März dieses Jahres plant Undine Haase die Eröffnung einer Sonderausstellung ein, die dem Autor Heinrich Alexander Stoll (1910-1977) gewidmet ist. Mit dem Buch „Der Traum von Troja”, das 1956 erschien, machte er auf die Lebensleistung des inzwischen weltweit bekannten Archäologen aus Mecklenburg aufmerksam. Erhalten ist noch sein Originalmanuskript, das dieser mit der Schreibmaschine getippt hatte.

13.02.2018 
Quelle: Nordkurier 

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