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24.02.2017

Traktor und Fahrer beschnuppern sich erst

Noch hat er ein wenig Schonzeit, soll noch nicht dem Regen ausgesetzt werden. Doch mit den ersten Mäharbeiten gibt es für den neuen Kleintraktor in Ankershagen die ersten großen Arbeitseinsätze. Die Gemeinde hat für die Neuanschaffung lange sparen müssen – und freut sich nun doppelt.

Ankershagen. Jeder Mann freut sich über ein neues Auto. Norbert Sobottka hat es ein blauer Kleintraktor angetan, der von der Gemeinde Ankershagen vor gut zwei Wochen angeschafft wurde. Wie neu sieht das Teil aus, obwohl es bei seinem vorherigen Besitzer schon gut 100 Arbeitsstunden geleistet hat. „Ich habe den Traktor bisher nur in die Garage gefahren, muss mich mit der neuen Technik noch vertraut machen”, sagt der 64-jährige Gemeindearbeiter. In Marco Wieczorek, einem technisch versierten Landwirt, habe er dafür einen hilfsbereiten Mentor gefunden.
Noch ist der Kleintraktor mit Schiebeschild und Streuaufsatz versehen. Sicher könnten diese Zusatzgeräte bald abgebaut werden, denn Schnee sei wohl nicht mehr im Anmarsch, meint der gebürtige Friedrichsfelder. Mit Frontlader und zu bestückendem Mähwerk werde der neue Traktor eine große Hilfe sein – bei der Pflege des Gutsparkes in Friedrichsfelde sowie weiterer öffentlicher Grünflächen im Dorf.
„Der alte Trecker, der mehr als 25 Jahre seine Dienste leistete, wurde vor allem für den Transport genutzt. Er ist inzwischen veräußert worden, sodass mit dem eingenommenen Geld vielleicht ein zweiachsiger Anhänger angeschafft werden kann”, hofft Norbert Sobottka. Denn aus dem Parkgelände in Friedrichsfelde müsste noch einiges an Baumschnitt abgefahren werden. Ist Not am Mann, dann könne die Gemeinde auch mal bei Landwirt Robert Möller um Hilfe bitten.
Der Kauf eines neuen Kleintraktors wurde von der Gemeinde Ankershagen bereits Ende 2015 geplant und als eine Investition für 2016 festgeschrieben. „Gerade diese Anschaffung und noch einige andere Fragen bildeten einst das Zünglein an der Waage für die Bestätigung des Haushaltsentwurfes”, erinnert sich Matthias Mahnke, Amtsleiter in Penzlin.
Obwohl schon im Dezember 2015 verabschiedet, gab es erst im Mai des folgenden Jahres grünes Licht für den Etat. Erst dann konnten Nägel mit Köpfen gemacht werden. Eingeplant waren für die Neuanschaffung 50 000 Euro. Letztlich konnte die Technik für 47 000 Euro erworben und so noch etwas gespart werden. In diesem Jahr können die Ankershagener ihre Vorhaben schon eher realisieren. Denn die Kommunalaufsicht gab bereits grünes Licht für den Haushalt 2017.
Wie vom Kämmerer zu erfahren war, möchte die Kommune mit einem Gemeindefahrzeug die Mobilität ihrer Einwohner auf dem Lande verbessern. So sollen 52 300 Euro für einen kleinen Bus investiert werden, der ebenso für touristische und kulturelle Zwecke zum Einsatz kommen soll. Mit Fördergeldern aus dem Leader-Topf und Eigenkapital sollte dieses Vorhaben zu packen sein.
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m.jacobs@nordkurier.de

24.02.2017 
Quelle: Nordkurier 

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