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10.03.2018

Schluss mit schmutzig: Winter wird weggespült

Mit 16 Einsatztagen kamen die Männer vom Stadtbauhof Penzlin ganz gut über den Winter. Ob Eis und Schnee nun noch mal nachkommen, bleibt abzuwarten. Trotzdem lassen sich die Mitarbeiter keine Zeit mit den vor ihnen liegenden Aufgaben in Fragen Ordnung und Sauberkeit.

Penzlin. War es das mit dem Winter? Uwe Brandt zuckt mit den Schultern. Hätte aber nichts dagegen, wenn der Frühling jetzt um die Ecke kommt. Denn die acht Mitarbeiter des Penzliner Stadtbauhofes haben auch ohne Frost und Schnee alle Hände voll zu tun. „Wir sind gegenwärtig dabei, die Wintertechnik zu säubern und nehmen Hohlraumkonservierungen vor. Ob sie nochmal gebraucht wird, das wird sich zeigen”, sagt der Leiter des Stadtbauhofes.
Der Winter 2017/18 brachte der Truppe bisher nur 16 Einsatztage. Mitte Januar ging es los und zog sich dann tageweise über den Februar. Im Winter zuvor gab es 19 Tage, an denen Eis und Schnee beseitigt werden mussten. Durch Arbeitszeitverlagerungen konnte der Umfang an Überstunden gering gehalten werden.
„Tückisch ist immer die überfrierende Nässe, auf die schnell reagiert werden muss”, kommt Uwe Brandt auf Problemlagen zu sprechen. Schließlich haben die Winterdienstler im Stadtgebiet von Penzlin — dazu gehören auch die 18 Ortsteile — an die 100 Kilometer Straßen abzufahren. Wetterwechsel mit Plus- und Minusgraden erschweren in so einem großen Wirkungsfeld die Arbeit mitunter sehr.
Die Penzliner bringen nicht prophylaktisch das Streugut aus, sondern entscheiden nach Gefahrenlage und Wetterbericht. Den Hut setzt sich dabei in den frühen Morgenstunden der Bauhofleiter nach seinen ersten Kontrollfahrten auf und teilt dementsprechend die Mitarbeiter ein. Von den eingelagerten 50 Tonnen Salz wurden in den vergangenen Monaten insgesamt 32 Tonnen ausgebracht. Die Gehwege wurden mit 30 Tonnen Sand abgestumpft.
Völlig unvorhersehbar machte der Motor von einem der kleinen Kommunaltraktoren schlapp, die für den Winterdienst mit Schiebeschild, Besen und Streuer ausgerüstet werden. Er hat 23 Jahre auf dem Buckel und wird wohl ersetzt werden müssen, schätzt der Bauhofleiter ein. Das könnte aber schwierig werden, da für die Anschaffung eines handgeführten Wildkrautbesens bereits Gelder in den aktuellen Haushalt eingestellt worden sind. „Die überschaubaren Wintereinsätze ermöglichten uns, nebenbei dem großen Arbeitspensum bei der Baumpflege nachzukommen. Dafür musste die Technik allerdings ständig umgerüstet werden”, nennt Uwe Brandt einen weiteren Fakt, der die vergangenen Wintermonate kennzeichnete.

10.03.2018 
Quelle: Nordkurier 

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