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02.03.2017

Schönes mit Sand und Marmormehl

Porzellanhühner mit Schlenkerbeinen – Osterdeko aus Dänemark zieht in die Büdnerei ein. Dazu Primeln, Narzissen und Hornveilchen. Eröffnet wird die Saison am Sonntag – und bald gibt’s auch noch Aufwind.

Lehsten. Das Kramen nimmt kein Ende, bereitet aber auch Riesenspaß. „Mein Auto ist vollgepackt mit österlichen Dingen, die ich auf Messen in Dänemark eingekauft habe. Da gibt es immer Tolles zu entdecken”, sagt Brunhilde Schmalisch, die sich in dieser Woche wieder von Schleswig-Holstein aus auf den Weg nach Lehsten gemacht hat.
Mit Apfelblüten empfängt sie ein Strauß in der Galerie, den sie vor einigen Wochen dort in eine Vase gesteckt hat. Und schon wird er mit Porzellanhühnern bestückt, die Schlenkerbeine haben. Dazu kommen Eier in unterschiedlichen Größen und Farben. Während die Ideen für die Osterdekorationen Stück für Stück umgesetzt werden können, muss sich die Inhaberin der Büdnerei in einem anderen Bereich sputen. Gilt es doch die Bilder auszupacken, die Besucher am Sonntag bewundern sollen.
„Für die erste Ausstellung der neuen Saison hat uns Anne Bartolomaeus aus Rostock einige ihrer Arbeiten zur Verfügung gestellt. Viele davon sind besonders farbenfroh. Erstaunt bin ich über die verschiedenen Techniken“, sagt Brunhilde Schmalisch. So finden sich Collagen, in die Sand oder Marmormehl mit eingearbeitet wurden. Auch Nesseltuch wurde von der Hobbykünstlerin bemalt, die schon des öfteren in Lehsten zu Gast war. Dabei beteiligte sich die Ärztin aus der Hansestadt an den Kunstkursen, die seit Jahren in der Büdnerei angeboten werden. Eröffnet wird die Ausstellung am Sonntag, 5. März, um 11 Uhr. Die Arbeiten der Künstlerin können bis zum 29. April in Lehsten angesehen werden. Die Reihe „Kultur in der Bude”, die vom Büdnerei Lehsten e. V. angeboten wird, startet übrigens am 18. März um 20 Uhr mit der Gruppe „Aufwind“.
„Der Betrieb in der Büdnerei geht ganz normal weiter, auch wenn ich nicht immer vor Ort bin. Ansprechpartner für Gäste sind Sandra Dreier, Gabriele Müller und Bernd Miethbauer”, sagt Brunhilde Schmalisch, die zusammen mit ihrem Mann Hans vor Jahrzehnten dem historischen Ensemble der Büdnerei neues Leben einhauchte. Kunst und Kultur aufs Land zu bringen, diesem Slogan möchte die 70-Jährige auch weiter treu bleiben.
Die Pensionsgäste sind es allemal, schätzen sie doch die Ruhe und Beschaulichkeit in diesem einzigartigen Ensemble mit dem großem Garten. Und sechs Hochzeitsgesellschaften wollen im Theatergebäude der Büdnerei in diesem Jahr feiern. Das Café hat jetzt an den Wochenenden wieder geöffnet.

02.03.2017 
Quelle: Nordkurier 

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