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13.06.2018

Nichts geht beim Lauf ohne die Dörfer

Der wohl härteste Lauf im Norden will generalstabs-mäßig vorbereitet und durchgeführt werden. Dabei helfen auch in den am Tollensesee gelegenen Dörfern viele Einwohner mit. Der Chef-Organisator sagt, ohne diese Menschen wäre alles gar nicht denkbar.

Alt Rehse. Vier Tage vor dem Start zum 28. Neubrandenburger Tollenseseelauf am 16. Juni sind die Vorbereitungen auf Hochtouren. Für Jörg Knospe, Organisationschef beim Ausrichter SV Turbine, ist es an der Zeit, an die vielen freiwilligen Helfer zu erinnern, ohne die die Vorbereitung und Durchführung der Veranstaltung mit mehr als 2000 Läufern nicht möglich wäre. „Was wäre der Tollenseseelauf ohne die Dörfer“, fragt er.
„Seit 1991 mit damals 300 Teilnehmern hat sich der Tollenseseelauf in unserer Region prächtig entwickelt. Das ist nur mit einem breiten Aufgebot von ehrenamtlichen Helfern machbar und der SV Turbine Neubrandenburg kann sich da von Anfang an auf die Unterstützung der am See liegenden Dörfer verlassen.“ So habe sich der Lauf auch in Klein Nemerow, Usadel, Prillwitz, Hohenzieritz, Zippelow und Alt Rehse zu einem Höhepunkt entwickelt.
Die Feuerwehr Groß Nemerow sorgt für die Streckenabsicherung von Klein Nemerow bis Usadel. Die Familien Lorenz und Lüdke betreuen die Verpflegungsstände in diesem Streckenabschnitt. In Usadel sorgen die Familien Rybarczik und Werner für die Verpflegung. In Hohenzieritz koordiniert Bürgermeister Detlef Köhnke den Helfereinsatz und stellt Strom und Toiletten bereit. Aus Prillwitz sind Freimuth Molkenthin und Familie Schmiege seit vielen Jahren dabei und in Alt Rehse ist Fritz Krüger Ansprechpartner für die Organisatoren. Mit seinem Lindenblütenfest-Team und der Freiwilligen Feuerwehr sorgt er für einen reibungslosen Durchlauf. Am Verpflegungsstand in Alt Rehse werden die Läufer von Kati Traeger und Edgar Schulz begrüßt und versorgt.
Auch der Campingplatz in Gatsch Eck ist ein Partner des Tollenseseelaufes, zählt Jörg Knospe auf. Längst seien der Start der 10 Kilometer-Strecke nach Klein Nemerow und der des Halbmarathons nach Hohenzieritz verlegt worden. „Der Tollenseseelauf ist also keineswegs eine Neubrandenburger Veranstaltung, sondern ein echtes regionales Sportereignis geworden“, sagt Jörg Knospe.
Im vergangenen Jahr waren am Tollensesee so viele Länder wie noch nie vertreten. Läufer aus Belgien, Dänemark, Eritrea, Frankreich, Honduras, Italien, Japan, Kenia, Niederlande, Österreich, Polen, Schweiz, Spanien und den USA waren auf den Strecken unterwegs. Die Marathon-Strecke genießt unter den Läufern den Ruf als der „Härteste im Norden“. Auch ein Staffelmarathon sowie Kinderläufe über 400 Meter und 800 Meter sowie ein Zwei-Kilometer-Sparkassenlauf können absolviert werden.
Alle Teilnehmer, die das Ziel im Neubrandenburger Kulturpark erreichen, werden durch einen Triumphbogen rennen. Bei der 28. Auflage soll es für alle Finisher außer der beliebten Medaille eine weitere Erinnerung geben. Um was es sich dabei handelt, will Rennleiter Knospe jedoch noch nicht verraten.
Im vergangenen Jahr waren 2050 Läufer ins Ziel gekommen. Beim Marathon sicherten sich Dörte Ratz aus Hamburg (3:36:54 Stunden) und Stefan Mast von der HSG Uni Greifswald (2:58:04 Stunden) die Siege. Zumindest Mast, der inzwischen für den SV Turbine Neubrandenburg läuft, will am 16. Juni wieder antreten. Bei den Frauen ist die Hamburgerin Britta Giesen gemeldet, die den Marathon in Neubrandenburg bereits dreimal gewonnen hat und auch 2018 zu den Top-Favoritinnen zählt.
Wer kurz entschlossen noch mitlaufen möchte, kann sich im Internet zwar nicht mehr anmelden. Dafür aber noch am 15. und 16. Juni im Meldebüro im Neubrandenburger Sportgymnasium. „Für die Kinderläufe und den Sparkassenlauf kann man sich bis kurz vor dem Start anmelden“, sagt Knospe.

13.06.2018 
Quelle: Nordkurier 

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