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Blick auf Penzlin vom Mühlenberg Spiegelung
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08.04.2017

Mit Kind und Kegel in die Natur

Die Mitglieder des Penzliner Kulturvereins greifen am Ostermontag wieder zum Wanderstab. Gäste können mit auf Tour gehen. Warum die so beliebt ist, erfuhr Monika Jacobs von Vereinschefin Dagmar Kaselitz. Und auch was dabei gesucht wird.

Die Osterwanderung hat Tradition in Penzlin. Wann ging es damit los?
Den Kulturverein gibt es inzwischen 25 Jahre. Ich denke, dass wir vor gut 20 Jahren das erste Mal zur Wanderung einluden. Anfangs war es ein Osterspaziergang durch die Stadt. So erklommen wir den Windmüllerberg, machten Station an der Alten Burg und wanderten um den Stadtsee. Zum Abschluss gab es Erbsensuppe im Wallschlößchen, das heute nicht mehr existiert. Es ging familiär zu, zumal wir alle unsere kleinen Kinder mit dabei hatten. Die sind inzwischen alle groß geworden und so gab es auch Veränderungen für die Tour.
Wohin führte bereits der Weg?
Zum Slawendorf Passentin, nach Marihn in die einstige tolle Gartenlandschaft, nach Hohenzieritz, Lapitz, Alt Rehse und Passentin. Wir nahmen uns dabei immer so 8 bis 15 Kilometer vor. Die 27 Kilometer bis Burg Stargard waren eine echte Herausforderung. Die wollte keiner mehr haben.
Neben den Mitgliedern des Kulturvereins gesellen sich immer auch Auswärtige dazu...
Ja, es hat sich herumgesprochen, dass die Punschendörper Ostern zur traditionellen Wanderung einladen. So sind Leute aus Neubrandenburg und Waren oft mit dabei. Beim Ausflug nach Marihn waren wir an die 70 Wanderer.
In diesem Jahr startet die Truppe am 17. April um 10 Uhr ab der Stadtverwaltung in Richtung Zahren. Was steht auf dem Programm?
Es geht zur dortigen Erlebniswerkstatt, die für Groß und Klein Besonderes bereit hält. Ich habe die Inhaber bei der Aktion „Kunst offen” kennen gelernt und denke, dass unsere Wandertruppe dort auf Entdeckungstour gehen kann.
Bei den Osterausflügen geht es nicht nur ums Bewegen an der frischen Luft. Der Spaß steht im Vordergrund..
Dazu tragen ein deftiges Picknick bei und natürlich werden auch Eier versteckt. Eltern mit Kindern sind willkommen. Wer die Tour zurück nach Penzlin nicht noch einmal unter die Füße nehmen will, der kann dann auch in den Kleinbus steigen. Das managt der Verein über den Unkostenbeitrag, den die Teilnehmer entrichten.
Wie man hört, ist der Penzliner Kulturverein gewachsen?
Hatten wir über die Jahre einen Stamm von 17 Mitgliedern so sind mit der Seniorengruppe des einstigen Ruhestandsbeamtenvereins 40 neue Mitstreiter dazu gekommen. Das wird vielleicht auch bei der Wanderung am Ostermontag zu merken sein.

08.04.2017 
Quelle: Nordkurier 

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