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Blick auf Penzlin vom Mühlenberg Spiegelung
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31.05.2018

Kreisstadt verstärkt das Städtenetz

Neubrandenburg und Woldegk sind neue Partner im Städtenetz. Das weckt Hoffnung in Penzlin.

Penzlin. Als es noch den Müritzkreis gab, lag Penzlin etwas abseits am Rand. 50 Kilometer trennen das Städtchen von Röbel, 50 Kilometer von Malchow. Die Penzliner haben auch keinen Großsee vor der Nase wie die anderen, abgesehen vom Tollensesee, der aber touristisch kaum erschlossen und an auch nicht an die Wasserstraßen angebunden ist. Da lag es mit der Kreisgebietsreform auf der Hand, Partner in der Nachbarschaft zu suchen. 2011 entstand so das Städtenetz „Da! Sein! Leben im ländlichen Raum in der Mecklenburger Seenplatte”. Bisher machten Neustrelitz, Penzlin, Burg Stargard und die Gemeinde Feldberger Seenlandschaft mit. Nun sind auch die Kreisstadt Neubrandenburg und die Stadt Woldegk dabei.
Im Neustrelitzer Kulturquartier wurde das Kooperationspapier jetzt unterzeichnet. Penzlins Bürgermeister Sven Flechner hatte sich bereits beim Jahresempfang begeistert über die neuen Partner geäußert. „Eine fast unschlagbare kommunale Kraft ist in Mecklenburg-Vorpommern im Entstehen”, kündigte Flechner damals an. „Allein von der Einwohnerzahl der Kommunen her bietet dieses Netzwerk eine gewisse Schlagkraft, könnte ein Motor in der Region werden”, meint Sven Flechner.
Ziel der Netzwerkarbeit ist es, mit Hilfe von Projekten beispielsweise die Bildungs- und Kulturangebote aufzuwerten, Naherholungsräume zu gestalten sowie zu verbesserten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen beizutragen.
Auch Neubrandenburgs Oberbürgermeister Silvio Witt verspricht sich viel von dem Bündnis. „Die Chance unserer Region liegt in der Zusammenarbeit. Neubrandenburgs Attraktivität lebt auch von den Angeboten des Umlands. Hier wollen wir uns nun stärker austauschen und gestalten“, sagte Silvio Witt.
Die BIG Städtebau GmbH begleitet die Kooperation seit der ersten Stunde und unterstützt die Zusammenarbeit der Kommunen inhaltlich und organisatorisch. Ein wichtiger Punkt des Bündnisses soll das Thema Radfahren sein. „Die Radwege sind immer noch sehr lückig. Die wollen wir schließen und haben dazu Vorschläge ausgetauscht. Ich habe auch einige Ideen im wirtschaftlichen Bereich, die wir noch besprechen werden“, sagte Sven Flechner. Mit einem Partner wie Neubrandenburg könne man ganz anderen Druck auf das Land ausüben und Projekte anpacken, wie die touristische Belebung des Tollensesees, sagte Sven Flechner.

31.05.2018 
Quelle: Nordkurier 

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