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27.02.2018

Ein zweites Ehrenamt für den Feuerwehrmann

n der Stadtvertretersitzung am 6. März wird Uwe Henning für die laufende Legislatur zum Abgeordneten in der Fraktion Wählergemeinschaft Penzliner Land ernannt. Dabei tritt er in die Fußstapfen von Bernd Kohn, der sein Mandat zur Verfügung stellte.

Penzlin. Nicht länger unbesetzt bleibt das vierte Mandat der Wählergemeinschaft Penzliner Land im Stadtparlament. Der Nachfolger für den zum Jahresende ausgeschiedenen Landwirt Bernd Kohn steht fest. Nachrücker ist Uwe Henning, der in puncto Kommunalpolitik nicht bei Null anfängt. „Ich habe in der Vergangenheit bereits in einigen Gremien mitgearbeitet, musste aber aufgrund meiner beruflichen Verpflichtungen schließlich auf diese ehrenamtliche Arbeit verzichten”, sagt der 54-Jährige, der durch und durch Penzliner ist. Wurde er doch noch im ehemaligen Krankenhaus am Beyerplatz in der Kleinstadt geboren. Obwohl er einst Dreher bei Sirokko in Neubrandenburg gelernt hat, verbinden viele Penzliner Uwe Henning vorwiegend mit der Feuerwehr. Fungiert dieser doch seit 2001 als Amtswehrführer.
Aber auch beruflich hat der Penzliner mit dem Brandschutz zu tun. „Ich arbeite seit 1991 bei der Bundeswehr im Bereich Feuerwehr, zunächst in Trollenhagen und seit 2013 auf dem Marinestützpunkt Rostock-Hohe Düne. Und das eben im Schichtdienst”, ist von Uwe Henning zu erfahren. Dass er dadurch terminlich wieder in Zeitdruck geraten könnte, befürchtet er nicht. „Der Plan für die Stadtvertretersitzungen liegt vor und ich denke, dass mir der Arbeitgeber mit dem Eintakten der Schichten entgegenkommt”, gibt der Oberbrandmeister zu verstehen.
Seit Gründung der Wählergemeinschaft Penzliner Land im Jahr 2009 gehört er dazu und möchte sich einbringen in die weitere Entwicklung der Stadt. Als Naturmensch, der gern mit dem Hund unterwegs ist und regelmäßig zum Wandern in die Berge Richtung Bayern und Österreich fährt, wünscht er sich einen größeren Aufschwung in touristischen Belangen für seine Heimatstadt. Dazu gehört der weitere Bau von Radwegen. Viele Erwartungen gebe es mit der Fertigstellung des Voß-Hauses am Markt und mit dem Naturcampingplatz, der im Ortsteil Werder entstehen soll.
Natürlich geht sein Blick auch immer zu den Freiwilligen Feuerwehren, die beispielsweise während des diesjährigen Amtsausscheides am 26. Mai unter Wettkampfbedingungen ihr Können zeigen. Dass die Kameraden von Groß Vielen in diesem Jahr endlich zu einem neuen Gerätehaus kommen, auch dafür möchte sich Uwe Henning einsetzen.

27.02.2018 
Quelle: Nordkurier 

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