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09.10.2018

Ein Mann, ein (W)Ort – und viele Pläne für Siehdichum

Es geht ihm um Straßen, Fußwege und Initiativen mit den Bürgern: André Schnur ist neuer Ortsvorsteher in Siehdichum.

Siehdichum. André Schnur ist ein gebürtiger Penzliner, lebte bis 1994 in Siehdichum, ist dort seit dem vergangenen Jahr wieder ansässig und möchte als neuer Ortsvorsteher für den etwa 50-Seelen-Ort die Interessen der Einwohner vertreten. Ende September wurde er in das Ehrenbeamtenverhältnis für die Dauer der Wahlperiode der Gemeindevertretung gewählt.
Erfahrungen in der Kommunalpolitik bringt der 45-Jährige zwar keine mit, dafür aber ein offenes Ohr für seine Bürger und Interesse für den Ort, in dem er einst seine Kindheit verbracht hat. „Siehdichum soll wieder gehört werden bei der Stadt Penzlin“, begründet er sein Engagement.
Für die Stelle als Ortsvorsteher habe ihn seine Vorgängerin – die Ortsteilbeauftragte Anita Zastrow – angestachelt. Seit knapp zwei Jahren suchte sie einen Nachfolger. Mit Schnur ist dieser nun gefunden. Projekte, die es anzustoßen gäbe, hat er genügend auf seiner gedanklichen Liste. Kleinere ließen sich eventuell durch eine Interessengruppe aus Ehrenamtlichen anschieben. Für größere Anliegen möchte sich der neue „Ortschef“ den Rückhalt der Stadt Penzlin sichern.

Tempolimit ist ein Problem im Ort
So wie bei der geplanten Tempo-30-Zone in Höhe des Seniorenheimes in Siehdichum. Um hier eine Gefahrenquelle abzumildern und Raser auszubremsen, hat Schnur bereits Kontakt zur Stadt aufgenommen. Während nämlich auf der übergeordneten Straße in Richtung Alt Rehse ohnehin nur Tempo 30 erlaubt ist, können Autofahrer praktisch am Altenheim in Richtung Wustrow mit 50 Stundenkilometern durchbrettern. Beobachtungen deuten nicht darauf hin, dass sich an die Geschwindigkeit gehalten wird.
Problematisch sind für André Schnur ebenfalls die zum Teil nicht vorhandenen Gehwege im Ort oder aber die desaströsen Fußwege, die mit zunehmender Zeit zu immer größer werdenden Stolperfallen werden. Da will er sich kümmern.

09.10.2018 
Quelle: Nordkurier 

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