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09.01.2018

Ehre fürs Amt: Eine Laudatio nur aus Liedzeilen

Ehrenamtler engagieren sich auf den verschiedensten Gebieten. In Penzlin wurden nun engagierte Leute ausgezeichnete, die das Leben ein Stückchen bunter machen.

Penzlin. Brita Möller war wohl die originellste Rede gewidmet. Die Kantorin und Leiterin des Penzliner Frauen- und Posaunenchores bekam von der Stadt die Heinrich-Voss-Ehrung, wozu die Integrationsbeauftragte des Landes, Dagmar Kaselitz, die Laudatio hielt. Kaselitz hatte die lyrisch angehauchte Rede fast nur aus Liedzeilen des Frauenchor-Repertoires gestaltet. Bei Brita Möller war die Freude über die Auszeichnung groß. „Ich fühle mich in meiner Arbeit als Kirchenmusikerin und meinem weiteren Engagement gewertschätzt“, sagte sie. Möller ist zudem noch Organistin, Klavier-, Trompeten- und Blockflötenlehrerin, leitet drei weitere Chöre und organisiert das Konzertjahr in der Penzliner Kirche.
Weiterhin wurde die Patchworkgruppe Mallin für ihre Herzkissenaktion gewürdigt. Die Kissen sollen helfen, die Schmerzen von Brustkrebs-Patientinnen nach einer Operation zu lindern. „Wir sind total berührt und fühlen uns in unserer Arbeit bestätigt“, sagte Barbara Segbert, Mitglied der Gruppe. Seit 2013 fertigen sie die Kissen an, die dem Bonhoeffer-Klinikum in Neubrandenburg zu kommen.
Die Dorfgemeinschaft Marihn hat für die Ausrichtung der Herbsttagung des deutschlandweiten Citta-slow-Netzwerkes in Marihn und Penzlin ebenfalls eine Auszeichnung erhalten. „Die Dorfgemeinschaft ist bereits seit 2007 Mitglied im Cittaslow-Netzwerk“, sagte Mitglied Rainer Balzer. Es sei selbstverständlich gewesen, die Veranstaltung zu unterstützen. So fand beispielsweise die Abschlussveranstaltung im Alten Speicher in Marihn statt.
Von der Stadt geehrt wurden weiterhin Dr. Dietmar Kittler und Martin Pforte, Schulleiter und Mathelehrer des Neubrandenburger Einsteingymnasiums. Unter dem Motto „Kinder unterrichten Kinder“ hatten Achtklässler gemeinsam mit dem Mathelehrer Kurzvideos zum Hexen-Einmaleins und zur kleinen Eiszeit erstellt. Sie seien die Renner bei den jungen Museumsbesuchern, verkünderte Michael Baaß, Präsident der Penzliner Stadtvertretung. Für diese Videos und sowie den Kooperationsvertrag mit dem Gymnasium wurde ihnen nun gedankt.

09.01.2018 
Quelle: Nordkurier 

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