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12.04.2017

Die Miez hat nichts zu meckern

Noch gibt es keinen Weidegang für die Ziegen von Kraase. Erst muss genügend Futter für sie gewachsen sein. Öffnen werden sich aber am Ostersonnabend schon die Türen zum „Meckerstübchen”.

Kraase. Putin rennt über den Ziegenhof in Kraase. Dabei ist er in guter Gesellschaft von Olga und Ludmilla. Die Rede ist vom Truthahn samt seinen Damen. „Aus dem put, put, put, mit dem ich die Tiere locke, ist irgendwann von der Lautfolge her ein putin geworden”, sagt Hofinhaberin Brigit Kuhr schmunzelnd.
Neben Truthahn, Zwerghühnern, Laufenten, Esel, Pony, Katzen und Hündin Ursel haben aber die Ziegen den Vorrang. Und momentan richtet sich alle Aufmerksamkeit auf den Nachwuchs. Im Vergleich zum Vorjahr verlief das Ablammen bei den 25 Muttertieren diesmal in geordneten Bahnen. Ende Januar ging es los. Momentan ist noch von einem trächtigen Tier Nachwuchs zu erwarten.
37 Lämmer gehören zur diesjährigen Bilanz, darunter eine Drillingsbesatzung. Die Jungs überwiegen. Felix und Emy, knapp drei Wochen alt, kamen eigentlich ungeplant auf den Hof. „Die Harzer Mutterziege, die wir für die neue Herde kauften, war tragend. Das bemerkten wir aber erst hier in Kraase”, sagt Holger Kuhr. Seit 2001 hat die Weiße Deutsche Edelziege das Sagen auf dem Hof der Familie. Inzwischen kamen die rehfarbenen Hörnerträger als weitere Rasse dazu. Noch sind die Vierbeiner im Stall untergebracht. Das Futter auf den Weiden müsse erst heranwachsen. Zudem zeige sich das Wetter doch noch zu wechselhaft, so der Ziegenbauer.
Von den Produkten der Ziegen bekommen auch die Besucher des Grünen Marktes in Waren zu kosten. Weich-, Frisch- und Schnittkäse sowie Joghurt aus Ziegenmilch sind immer gefragt. „Unsere Truppe an regionalen Händlern ist gewachsen und so macht das Marktgeschehen richtig Spaß”, sagt Birgit Kuhr und erwähnt die gute Zusammenarbeit mit der Stadt, die auch für die Saison 2017 die Regie übernommen hat. Wer Ziegenquarkkuchen oder Frischkäsetorte probieren möchte, der kann das Ziegengut „Hinter den 7 Bergen” an der Alten Schmiede in Kraase auch direkt ansteuern. Ab Sonnabend, 15. April, sind die Türen zum Café „Meckerstübchen” wieder von 11 bis 17 Uhr geöffnet. Und das täglich bis in den Oktober hinein. Selbstverständlich dürfen die Besucher dann auch mal einen Blick auf die Ziegenkinder werfen, versichern die Inhaber.
Kontakt zur Autorin
m.jacobs@nordkurier.de

12.04.2017 
Quelle: Nordkurier 

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