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11.01.2018

Das Städtenetz hat zwei neue Verbündete gefunden

Einer für alle, alle für einen. Ganz so strikt geht es im Städtenetz nicht zu, das Penzlin, Neustrelitz, Burg Stargard und die Feldberger Seenlandschaft vor gut fünf Jahren begründeten. Es gibt erste Erfolge zu vermelden. Zudem möchten sich zwei neue Partner dazugesellen.

Penzlin. „Eine fast unschlagbare kommunale Kraft ist in Mecklenburg-Vorpommern im Entstehen”, kündigte Penzlins Bürgermeister Sven Flechner während des Jahresempfangs an. Gemeint ist das Städtenetz „Da! Sein! — Leben im ländlichen Raum in der Mecklenburger Seenplatte”, das es seit 2011 gibt. Gingen bisher Neustrelitz, Burg Stargard, Penzlin und die Gemeinde Feldberger Seenlandschaft eine interkommunale Kooperation ein, so sollen in diesem Jahr weitere Partner hinzukommen. Das sind Woldegk sowie Neubrandenburg.
„Allein von der Einwohnerzahl der Kommunen her bietet dieses Netzwerk eine gewisse Schlagkraft, könnte Motor in der Region werden”, meint Sven Flechner. Schon im Vorjahr gab es Gespräche zwischen den Partnern, damit Vereinbarungen und die Verträge für die neue Kooperation auf den Weg gebracht werden können. Den Hut setzt sich dabei wieder Andreas Grund, Bürgermeister von Neustrelitz, auf. Sven Flechner denkt, dass der neue Kooperationsvertrag für eine Laufzeit von fünf Jahren im ersten Halbjahr dieses Jahres unterzeichnet werde.
Ziel der Netzwerkarbeit ist es, mit Hilfe von Projekten beispielsweise die Bildungs- und Kulturangebote aufzuwerten, Naherholungsräume zu gestalten sowie zu verbesserten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen beizutragen.
Auf der Habenseite in Penzlin steht die Modernisierung und Instandsetzung der Grundschule, die 2015 neu eingeweiht werden konnte. Hier wurden 4,4 Millionen Euro verbaut. Land und Kreis steuerten enorme Fördermittel bei. „Ursprünglich wollten wir die Sanierung des Voß-Hauses in die Prioritätenliste des Städtebündnisses einbringen, entschieden uns dann aber für den Schulneubau und waren damit gut beraten”, schaut der Penzliner Verwaltungschef zurück.
In Neustrelitz entstand das Kulturquartier Mecklenburg Strelitz, welches Museum, Stadtarchiv und das Karbe-Wagner-Archiv unter einem Dach zusammenführt. Noch in Planung ist die Instandsetzung der Badeanstalt Amtswerder Feldberg sowie der Ausbau der Höhenburg Stargard. Laut Sven Flechner erfolge die Finanzierung jeweils projektbezogen etwa aus dem Bund-Landes-Programm „Kleinere Städte und Gemeinden“, aus der Städtebauförderung, aus dem Topf des Denkmalschutzes sowie aus EU-Mitteln, die über Leader zu beantragen sind. Um die Koordinierung kümmert sich die BIG-Städtebau GmbH.
Geht es um weitere Fortschritte in puncto Tourismus fallen dem Penzliner sofort die Fortführung von Radwegen ein. So soll die Piste auf dem Alten Bahndamm in Richtung Marihn weiter ausgebaut werden. „Das Städtenetz kann bei dieser Problematik den Gesprächen mit dem Straßenbauamt viel mehr Nachdruck verleihen, wenn es um straßenbegleitende Radwege geht”, sieht er ein weiteren Vorteil in der Zusammenarbeit der Kommunen.

11.01.2018 
Quelle: Nordkurier 

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