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28.02.2018

Ausbau als Rettungsanker für die Straße

Diskussion hin, Diskussion her. Um den Ausbau der Straße am Burgwall kommen die Möllenhagener nicht herum. Die Löcher im Asphalt würden irgendwann zu einer Sperrung führen. Darum stellt die Gemeinde Geld in den Haushalt ein, um vorsorglich eine Planung anzuschieben.

Möllenhagen. Noch steht der Beschluss zum Haushalt 2018 aus. Ende März soll darüber entschieden werden. Doch die Gemeindevertreter von Möllenhagen haben wichtige Investitionen bereits festgezurrt. Informationen dazu gab es bei der Sitzung des Bau- und Umweltausschusses, den sich auch viele Bürger nicht entgehen ließen. Geht es doch immer noch um die bereits viel diskutierten Straßenbaumaßnahmen, die aufgrund eines enormen Reparaturstaus ganz einfach angepackt werden müssen.
„Wir stellen 24 000 Euro für die Planung von Bauvorhaben ein. Diese betreffen sowohl die Straße am Burgwall als auch den unbefestigten Kastanienweg”, war von Bürgermeister Thomas Diener zu erfahren. Zu prüfen bleibe, ob die Gemeindestraße am Burgwall insgesamt oder abschnittsweise ausgebaut werden müsse. Denn hier reiht sich Loch an Loch, was letztlich eine Verkehrsgefährdung mit sich bringe. Problem dabei: Alle Anlieger würden eine neue Straße begrüßen, bezahlen will sie aber keiner. Denn neben der Kommune würden auch die Bürger zu Straßenausgleichsbeiträgen herangezogen werden. Darum sollen Varianten für den Ausbau erarbeitet werden.
„Eventuell ergeben sich noch Förderungen über Hilfen im ländlichen Raum. Wichtig ist, zunächst die Planungen anzuschieben, um den Straßenbau vorzubereiten”, erläutert der Bürgermeister das Herangehen und kommt nicht umhin, abermals auf die bereits vorbereiteten ersten Entwurfsunterlagen zu verweisen. „Wir waren schon kurz vor der Ausschreibung für die Arbeiten, da wurde von den Anliegern die Notbremse gezogen”, erinnert er an Jahre zuvor. Immer noch diskutiert werde in der Runde der Gemeindevertreter eine veränderte Verkehrslenkung für die Straße am Burgwall, um den Durchgangsverkehr zu minimieren.
Geschehen müsse auch etwas mit dem unbefestigten Kastanienweg. Denn hier gebe es keine Entwässerung, so dass sich das Oberflächenwasser eigenständig seinen Weg suche. Den Schaden hätten vor allem die niedrig gelegenen Grundstücke, bei denen sich dann große Lachen sammeln. Um hier eine Regelung zu bekommen, müssten Rohrleitungen über Privatgelände verlegt werden. Aber auch das wolle niemand der Betroffenen, kommt Thomas Diener auf ein weiteres Problem in der Diskussion mit den Bürgern zu sprechen und denkt an eine Anliegerversammlung.
Abgestimmt wurde im Bauausschuss über die Straßeninstandsetzungsmaßnahmen, für die 2018 an die 30 000 Euro eingeplant sind. Im Jahr zuvor waren es 20 000 Euro mehr. Da die Summe aufgrund der Witterungsbedingungen nicht voll ausgeschöpft werden konnte, könnten die verbliebenen Mittel in den nächsten Monaten mit eingesetzt werden. Um die Ausbesserung der Winterschäden in der Straße am Burgwall kommt die Kommune nicht herum. Nicht weniger katastrophal zeigen sich die Straßenverhältnisse am Ortseingang von Kraase aus Rockow kommend. Schäden im Asphalt sind auch auf der Straße zwischen Hoppenbarg und Kraase auszumachen.
Nach Veränderung des Finanzausgleichsgesetzes durch das Land erhofft sich der Bürgermeister bessere Rahmenbedingungen für seine Kommune mit den 1500 Einwohnern. Erstmals könnten höhere Gewerbesteuern und Schlüsselzuweisungen sowie weniger Zahlungen für die Kreisumlage auf dem Haushaltskonto für ein Plus sorgen.

28.02.2018 
Quelle: Nordkurier 

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